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Brasilisen produziert Open Source

Brasiliens Regierung gab bekannt, alle mit öffentlichen Geldern finanzierten Softwareprojekte als Open Source veröffentlichen zu wollen. Dies soll mit der neuen Creative-Commons-GPL-Lizenz geschehen.

Die Lizenz erweitert die klassische GNU General Public License (GPL) der Free Software Foundation um das Interface und die Metadaten der Creative-Commons-Lizenzen.

Creative Commons - eine kalifornische Non-Profit-Organisation- begann vor einem Jahr damit, Urheberrechtslizenzen für Musiker, Autoren, Filmemacher und andere Kreative zu veröffentlichen.

Die extrem pro-Open Source eingestellte brasilianische Regierung und deren Präsident "Lula" möchte mit Creative Commons weiter zusammenarbeiten. So soll der brasilianische Kulturminister Gilberto Gil Mitte Dezember die neue Sampling-Lizenz des Creative-Commons-Projekts in Rio de Janeiro vorstellen. Die Lizenz soll Musikern ermöglichen, ihre Werke zum unentgeltlichen Sampling freizugeben, ohne dabei auf weiter gehende Urheberrechte zu verzichten.

Information bei heise: www.heise.de/newsticker/data/jk-03.12.03-001/

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