In Australien wird Open Source per Gesetz empfohlen
Wie computerworld berichtet, wurde im australischen Hauptstadt-Territorium (Australian Capital Territory, ACT) ein Gesetz verabschiedet, das die Behörden verpflichtet, Open-Source-Software zu bevorzugen. "Bei der Anschaffung von Computersoftware sollen Verwaltungseinheiten des Territoriums, soweit es praktikabel ist, Open-Source-Software vorziehen", so heißt es. Weiterhin empfiehlt das Gesetz, die Anschaffung von Software zu vermeiden, die nicht mit offenen Standards konform ist oder bei der Unterstützung und Updates nur von einer Organisation stammen, die die Software exklusiv kontrolliert.Zwar ist ACT mit 2430 Quadratkilometern das kleinste australische Territorium mit nicht unbedingt vielen Einwohnern, jedoch könnte eine solcher Schritt Signalwirkung haben. Auch die Abgeordneten glauben, dass die Entscheidung ein Zeichen setzt, denn "was gut ist für das ACT, ist gut für Australien". Außerdem wird gehofft, dass Open Source den Wettbewerb von kleineren lokalen Unternehmen (gegen internationale Konzerne) verbessert.
Information: www.computerworld.com.au/index.php?id=792934018&fp=16&fpid=0







