Koreanische Behörden auf Linux
In Korea haben die Behörden in Städten und Provinzregierungen Anfang des Jahres begonnen, auf Linux zu wechseln, berichtet pro-linux unter Berufung auf einen Artikel von Korea IT News. Die koreanische IT-Industrie-Förderungs-Behörde (KIPA) möchte noch in diesem Jahr rund eintausend IT-Projekte auf Linux umstellen. Es soll weiterhin ein Technologie-Zentrum eingerichtet werden, um Support für Linux zu leisten.
KIPA sieht den Einsatz von Linux als nützliche Basis für E-Commerce- und möchte ihn daher fördern. So sollen in diesem Jahr 150 Behörden mit Linux ausgestattet werden - im nächsten Jahr möglicherweise mehr als doppelt so viele.
Bei der Umstellung spielt auch in Korea die Kostenfrage die Hauptrolle: Zum Beispiel wird ein Homepage-Projekt im Distrikt Yeongdo-gu statt der geplanten 50 Millionen Won mit Linux nur die Hälfte kosten.
Auch erwartet man vom Einsatz von Linux in den Behörden, dass der Linux-Markt im ganzen Land wieder angekurbelt wird.
Information: www.pro-linux.de/news/2004/6503.html







