Peru: Freie Software per Gesetz
Im peruanischen Parlament wurde das seit langem geplante Gesetz zur Bevorzugung freier Software in Behörden endlich verabschiedet.
Seit über drei Jahren wird an diesem Gesetz gearbeitet. Auch in Peru standen sich dabei Microsoft und seine Gegner (hier die freie Software-Assoziation von Peru) gegenüber.
Wie pro-linux berichtet, sieht Peru freie Software als ein "ideales Instrument, um sicherzustellen, daß die Daten des Staates dauerhaft erhalten bleiben". Die Verfassung schreibt vor, dass Bürger jederzeit zu vernünftigen Kosten Zugang zu diesen Daten haben.
Die Regierung setzt mit der Migration auf mehr Sicherheit und sich amortisierende Kosten.
Was verlangt das Gesetz im Einzelnen:-Keine staatliche Organisation darf Hardware anschaffen, auf der nur freie oder nur proprietäre Software lauffähig ist. -Proprietäre Software ist keinesfalls ausgeschlossen, jedoch dürfen Lizenzen proprietärer Software nur nach eingehender Prüfung angeschafft werden, die eine vergleichende Analyse der auf dem Markt befindlichen Software und eine Aufstellung von Kosten und Nutzen für die gesamte Einsatzzeit der Software einschließt. -Schulungen sollen technologieneutral gehalten werden.
Info: politics.slashdot.org/politics/05/09/26/1813204.shtml?tid=185&tid=219







