Großbritannien und Open Source
24.07.2002: Auch in Großbritannien setzt sich Open Source durch
Die britische Regierung erläutert neue Regeln zum Software-Einsatz, die nicht nur für die Zentralregierung, sondern im gesamten öffentlichen Bereich gelten sollen.
Die Briten möchten Open-Source-Lösungen in Zukunft gleichberechtigt neben proprietären Angeboten prüfen. Bei Software-Anschaffungen soll das Einhalten offener Standards im Vordergrund stehen. Software, die im Regierungsauftrag entwickelt wird, soll -wenn möglich- unter einem Open-Source-Modell entwickelt werden. Damit folgt Großbritannien der Empfehlung der Europäischen Kommission, in europäischen Behörden Software auf Open-Source-Basis gemeinsam zu nutzen.
Als Gründe für die Pro-Open-Source-Aktivität werden Kostenersparnisse, höhere Flexibilität bei der Entwicklung und Systemintegration, das Lösen aus der Abhängigkeit einzelner Anbieter sowie mehr Sicherheit genannt. Die britische Regierung bezeichnet die sauber konfigurierte Open-Source-Software als mindestens so sicher wie proprietäre Systeme.
Artikel hierzu: www.heise.de/newsticker/data/odi-24.07.02-000/
auch zu diesem Thema: www.theregister.co.uk/content/4/26335.html







