FSF-Kampagne für freies BIOS
Die Free Software Foundation möchte mit einer neuen Kampagne PC-Software endlich zu gänzlich freier Software machen: Auch das BIOS - die letzte proprietäre und damit unfreie Komponente- soll "frei" werden.
Als 1992 der Linux-Kernel frei wurde, bekam das 1984 gegründete GNU-Projekt ein System und ermöglichte jedem die Benutzung eines Rechners nach den von GNU festgelegten Freiheiten.
Bisher war es kaum möglich das BIOS auszutauschen, weil es fester Bestandteil des ROM war. Heute ist dies allerdings problemlos möglich - was aber wenige wissen. Nun soll dafür geworben werden.
"Manche der Desktop-Systeme können eine freie BIOS-Version nutzen, wir kennen allerdings keinen Laptop, der das auch könnte", so Stallman. Mit genug Druck wird es allerdings möglich sein, die Unterstützung der Motherboard-Hersteller zu bekommen und eine freie BIOS-Version für nahezu alle Motherboards zu schaffen.
Stallman fordert deshalb alle Nutzer eines PCs auf, beim Kauf eines Rechners oder Motherboards darauf zu achten, ob eine freie Version eines BIOS installiert werden kann.
bislang verhält sich INTEL angeblich am unkooperativsten, so Stallman. Das Unternehmen blockiere die Bestrebungen, eine freie BIOS-Version zu erstellen und verbreite unwahre Behauptungen. "Im Gegenstaz dazu kooperiert AMD sehr gut", so Stallman weiter.
Die Unterstützer der Kampagne werden daher dazu aufgefordert, auf Intel-CPUs verzichten und AMD-Produkte kaufen - da AMD offenbar gut kooperiert.







