IBM unterstützt die russische und britische Regierung bei der Adaptierung von Linux
Mit Russland und Grossbritannien haben sich diese Woche zwei weitere Staaten auf Regierungsebene für die Unterstützung von Linux entschlossen. Damit unterstützen nun über 175 Regierungen und über 20 US-Bundesstaaten das quelloffene Betriebssystem.
In Grossbritannien hat das Office of Government Commerce gerade verkündet, gemeinsam mit IBM neun Pilotprojekte durchzuführen, mit denen die Effektivität und die Kostenvorteile von Open Source Produkten wie z.B. Linux gegenüber proprietären Anwendungen ermittelt werden sollen. Die britische Regierung will damit herausfinden, wie und in welchen Gebieten sie Open Source Software optimal anwenden kann, um ihre Kostenstruktur zu verbessern Weiterhin haben IBM und das russische Ministerium für Kommunikation und IT angekündigt, ein Linux Competence Center in Moskau zu eröffnen. Mit dem Center, dass von IBM, der russischen Regierung und der Moscow Technical University of Communications (MTUCI) getragen wird, soll die Entwicklung von Anwendungen und Lösungen für Linux in Russland erleichtert werden. Daneben soll es unter anderem als Ausbildungs-, Support- und Zertifizierungszentrum für Linux dienen. Das Center richtet sich an Kunden aus Industrie und öffentlichen Sektor, an den akademischen Bereich sowie an Business Partner und Distributoren. Die Ausstattung umfasst verschiedene Total Storage Produkte auf Linux, hochperformante Linux-Cluster und natürlich zahlreiche Softwareprodukte wie WebSphere, DB2 Lotus, Tivoli oder Rational.
Artikel bei pro-linux zum Kompetenzzentrum in Moskau: www.pro-linux.de/news/2003/6043.html
Zu Großbritannien bei heise: www.heise.de/newsticker/data/boi-09.10.03-000/







