Stiftung bridge - Bürgerrechte in der digitalen Gesellschaft gegründet
13.06.2003: Die Stiftung bridge - Bürgerrechte in der digitalen Gesellschaft möchte mithelfen, die positiven gesellschaftlichen Auswirkungen der Einführung von Computertechnologien für Selbstbestimmung und freie Kommunikation zu bewahren und nachhaltig zu sichern.
Am 12. Juni wurde in Berlin die Stiftung bridge als Teil der Bewegungsstiftung gegründet.
Aufgabe der Stiftung ist die finanzielle Unterstützung von Aktionen und Aufklärungskampagnen zur Stärkung des Bewusstseins für Bôrgerrechte im digitalen Raum. Mittel können an Initiativen, Privatpersonen und sonstige zivilgesellschaftlichen Organisationen vergeben werden.
Für das Jahr 2003 hat die Stiftung einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben, der mit 15.000 EURO dotiert ist.
Die Jury ist mit Personen aus Wissenschaft und Technik besetzt, u.a. mit dem Präsident der Free Software Foundation Europe Georg C. F. Greve und Jeanette Hofmann vom Wissenschaftszentrum Berlin.
Der Stifter ist Frank Hansen, der in Berlin lebt und arbeitet. "Während meiner Mitarbeit im nichtkommerziellen Radio StHörfunk zwischen 1995 und 1998 wurde mir bewusst, wie wichtig die absolute Freiheit der Berichterstattung und der Informationsbeschaffung ist. In diesen Jahren kam ich auch in Kontakt mit alternativen Kommunikationsnetzen wie Mailboxen und Newsgroups. Besondere Bedeutung sah ich fortan vor allem in 'dem Internet' als globales Kommunikationsmedium", beschreibt er seine Motivation für die Stiftung. Er ist mit gutem Beispiel voran gegangen und hat das getan, von dem viele andere nur Reden und die Stiftung mit 120.000 Euro errichtet. Nun werden Mitstifter gesucht, die das Stiftungskapital erhöhen und so die Stiftung zu einer schlagkräftigen Organisation für Bürgerrechte in der digitalen Gesellschaft ausbauen.
Infos sind im Netz auf www.bridge-ideas.de/ zu finden.
s. hierzu auch ein Artikel bei heise: www.heise.de/newsticker/data/jk-13.06.03-002/







