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München verabschiedet Umstellung auf Linux

17.06.2004: Der Umstellungsplan wurde nun endgültig von der Stadtverwaltung Münchens verabschiedet

In München wurde endlich der Stufenplan zur Umstellung der gesamten Computerlandschaft für die rund 16.000 Mitarbeiter der Stadtverwaltung offiziell verabschiedet. Lediglich die CSU votierte dagegen.

Bedenken waren gegen die "Feierabendprogrammierer" aus der Open-Source-Ecke geäußert worden. Auch wurden Risiken für die Beschäftigten gefürchtet, die nun den Umgang mit einer neuen Textverarbeitung erlernen müssen.

13.000 Desktop-Rechner und dazugehörige Server werden nun auf Linux migrieren. Zunächst werden in diesem Jahr alle Rechner in der Verwaltung, die bislang noch auf Windows NT laufen, mit Open Office und Mozilla als Browser ausgerüstet. 2005 und 2006 geht es dann an die Migration sämtlicher Büro-PCs hin zum neuen Betriebssystem Linux, die komplett mit freier Software arbeiten sollen. Bis 2008 steht dann die schwierige Anpassung der Fachanwendungen an.

Information: www.heise.de/newsticker/meldung/48313

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