Stadt Treuchtlingen und Linux
16.06.2004: Erfahrungen einer Stadtverwaltung, die seit zwei Jahren mit Linux arbeitet
Was auch wir noch nicht wussten: In der Stadtverwaltung Treuchtlingen im Altmühltal wird bereits seit zwei Jahren Linux eingesetzt.
Die Anwender arbeiten an Sun Ray-Workstations, wie pro-linux aktuell berichtet. Über diese erhalten sie von dem zentralen Sun-Server ein Linux-System. KDE und StarOffice laufen nativ unter Solaris auf dem Server. Fachanwendungen werden, soweit sie nicht unter Linux lauffähg sind, unter Emulationen oder einem der beiden Windows-Terminalserver gefahren. Damit wurden bisher enorme Kosten eingespart: Die Gesamtkosten, die auch die Software einschließen, liegen bei unter 2000 EUR pro Arbeitsplatz und Jahr. Einer Umfrage zufolge, sind die Anwender überaus zufrieden.
Dennoch scheint von Seiten der Politik noch die Anerkennung zu fehlen. Angeblich gibt es Bestrebungen, über externe Berater wieder mehr proprietären Einfluss in die Stadt zu tragen. Auch die Hersteller der Verwaltungssoftware erweisen sich als weitgehend unkooperativ, wenn es darum geht, ihre Software auf Linux zu migrieren. Einige drohten wohl damit, die Betriebserlaubnis zu entziehen, falls ihr Produkt im Zusammenhang mit Open Source genannt würde, so pro-linux.
Information: www.pro-linux.de/news/2004/6925.html
Anwender-Umfrage: www.open-government.org/index.php?id=93







