Stadt Leonberg gibt Linux vor Windows XP den Vortritt
Die Stadt Leonberg plant, das verwaltungsinterne EDV-Umfeld und die Office Software auf Linux und Open Office umzustellen und wendet sich damit entschieden gegen Windows XP. Bisher wird im Rathaus der Stadt Leonberg mit Windows NT gearbeitet. Da die Unterstützung für dieses System jedoch Ende Juni eingestellt wird, hat sich der Leonberger Bürgermeister Bernhard Schuler nach Alternativen umgesehen und eine Linux-Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.
Mit seiner Entscheidung hofft Schuler, Einsparungen im sechsstelligen Bereich sowie bessere Funktionalität, erhöhte Sicherheit und die Unabhängigkeit von Herstellern zu erreichen. "Durch den Wegfall der hohen Lizenzgebühren und die Weiterverwendung der stadteigenen Computer rechnet sich diese Umstellung bereits im ersten Jahr", gibt die Stadt bekannt.
Da ein langfristiger Umstieg geplant ist, soll die Umstellung Schritt für Schritt von statten gehen. Dadurch sollen Brüche in der Produktivität vermieden werden und die Akzeptanz der Benutzer erhalten bleiben. In einzelnen Modulen wird die neue Software nach und nach in der Gesamtverwaltung eingeführt.
Leonberg ist nach Schwäbisch Hall die zweite Stadt in Schwaben, die auf Open Source-Lösungen setzt.







