Neues aus dem Linux-München
Vor etwa einem halben Jahr hatte sich die Stadt München für Linux entschieden. Nachdem lange nichts weiter zu hören war, wurde nun bekannt, dass bis Ende diesen Jahres die konkreten Umstellungsmöglichkeiten in Zusammenarbeit aller Referate ausgefeilt werden. Im Anschluss soll dann der Stadtrat eine fundierte Entscheidung treffen. In dieser Untersuchung mit dem Projektnamen "LiMux - Die IT-Evolution" werden geeignete Produkte sowie die konkreten Kosten ermittelt. Federführend bei "LiMux - Die IT-Evolution" ist das Amt für Informations- und Datenverarbeitung (AfID), dessen Aufgabe es ist, das Feinkonzept zeitgerecht und mit hoher Qualität zum Abschluss zu bringen un dide erste Phase der Umsetzung zu unterstützen. An der Erstellung des Feinkonzeptes arbeitet IBM Deutschland mit. Der Stadtrat hat dem AfID die Projektleitung übertragen. Berater von SUSE sind mit dabei. Das AfID wird dabei zum einen gemeinsam mit den Referaten die Abläufe zum Versions- und Update-Management entwickeln, um eine jederzeit sichere und stabile Version des Betriebssystems und der Office-Komponenten vor Ort zu gewährleisten. Zum anderen wird sich der IT-Dienstleister der Stadt München mit der Entwicklung und dem Betrieb von passenden Web-Applikationen befassen. Im Frühjahr 2004 soll das Projekt erfolgreich umgesetzt sein. Die Resultate sollen nach dem Willen der Verantwortlichen sein:
- Ein Open Test- und Validierungs-Center.
- Ein Schulungskonzept für die Migration auf Open Source-Produkte.
- Ein Rahmenkonzept für die Migration als Grundlage für die Umstellung in den Referaten.
Es wird erwartet, dass diese Teilprojekte sich allesamt auch auf andere Kommunen übertragen lassen und auch innerhalb der Münchner Stadtverwaltung weiter zu verwerten sind.
Information bei SuSE: www.suse.de/de/company/press/press_releases/archive03/limux.html







