Nürnberg zieht Open Source in Erwägung
25.05.2004: Die Stadt Nürnberg hat sich von München und Schwäbisch Hall inspirieren lassen
Nach Schwäbisch Hall, München und anderen hat nun auch Nürnberg den Einsatz von Open-Source-Software untersucht.
"Die wesentlichsten Vorteile von Linux und Open Source liegen in der Herstellerunabhängigkeit und in der Skalierbarkeit (auf unterschiedlichen Plattformen, theoretisch vom Handheld bis zum Großrechner lauffähig, Unterstützung verschiedener Prozessorarchitekturen)", zitiert pro-linux ide Kommission aus deren Schreiben. Allerding wurde ebenso festgestellt, dass auch der Einsatz von Open Source nicht kostenlos ist, weil die Softwarekosten nur ein Bruchteil der Gesamtkosten eines Arbeitsplatzes ausmachen.
Das Amt für Organisation und Informationsverarbeitung empfiehlt, dass Nürnberg vorerst Linux nur auf Servern und Microsoft weiter auf dem Desktop nutzt. "Diese Vorgehensweise stellt die mit Abstand wirtschaftlichste Lösung dar und trägt auch den jetzigen finanziellen Gegebenheiten der Stadt Rechnung. Danach kann und muss neu entschieden werden, wobei der Stadt Nürnberg nicht zuletzt aufgrund der weiteren technischen Entwicklung dann alle Optionen offen stehen. Unabhängig davon, wie die Entscheidung ausfällt, sind dann aber auch größere finanzielle Mittel erforderlich", zitiert pro-linux das Amt.
Langfristig will die Stadt allerdings Linux und Open Source im Blickfeld behalten.
Information von: www.pro-linux.de/news/2004/6843.html
online-service.nuernberg.de/eris/agendaItem.do?id=49681
Artikel bei heise: www.heise.de/newsticker/meldung/47622







