Südafrika erwägt Open Source Software
05.02.2003: Von Paul Festa, auf news.com.com
Sich einem wachsenden Trend anschließend hat ein Beratergremium der Südafrikanischen Regierung einen Grundsatzbeschluss vorgelegt, der den Einsatz von Open Source Software fordert, aber den Einsatz proprietärer Software nicht ausschließt.
Der Vorschlag für Afrikas reichsten Staat schlägt vor Open Source Software überall da einzusetzen, wo proprietäre Anwendungen keinen zwingenden Vorteil bieten. Andere Staaten hatten zuvor eindeutigere Positionen angenommen, die den Einsatz proprietäere Software unterbinden, so weit keine Open Source Alternative vorhanden ist.
Der letzten Monat ausgearbeitete und Montag vorgestellte Vorschlag besagt, „Das Hauptkriterium bei Entscheidungen über Software wird weiterhin die Förderung von Effizienz, Effektivität und Wirtschaftlichkeit der Dienstleistungen der Regierung für Ihre BürgerInnen bleiben. Open Source Software (OSS) bietet Ausschlag gebende indirekte Vorteile. An Stellen an denen die direkten Vor- und Nachteile von Open Source und proprietärer Software ausgewogen sind und wo die Umstände und spezielle Situation es nicht verbieten, muss die Option für Open Source Software vorgezogen werden.“







