Bundeskartellamt migriert von Microsoft Windows auf Linux
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationsverarbeitung (BSI) hat das IT-Dienstleistungs- und Softwarehaus science + computing ag beauftragt, die Server des Bundeskartellamts von Microsoft Windows auf Open-Source zu migrieren. Als freies Serverbetriebssystem wird beim Bundeskartellamt statt Windows zukünftig Linux zum Einsatz kommen. Doch nicht nur das Betriebssystem, auch mehrere proprietäre Datenbanken oder auch das momentan benutzte Content-Management-System soll ausgetauscht und durch offene Software-Lösungen ersetzt werden.
Das Projekt ist eines von dreien, in denen es dem BSI darum geht, auszuloten, welche Möglichkeiten es gibt, Open-Source-Lösungen bei Behörden einzusetzen. Zudem ist es Teil des Anti-Terror-Pakets 1 der Bundesregierung. "Von der Verwendung von Open-Source-Angeboten versprechen wir uns eine sicherere und robustere IT-Landschaft," sagt Christel Marquardt, Projektleiterin beim BSI. Auch solle auf diesem Weg die Abhängigkeit von proprietärer Software gesenkt und nicht zuletzt Kosten gespart werden.
Software, die im Rahmen dieses Projektes entsteht, oder auch notwendige Änderungen an bestehender Open-Source-Software, werden direkt an die Open-Source-Community weitergegeben.
weitere Informationen unter: www.science-computing.de www.univention.de www.linux-ag.de







