VSI: Open-Source-Einsatz führt zu Rechtsunsicherheit
Der Verband der deutschen Softwareindustrie VSI sieht anhand einer Studie belegt, dass der Einsatz von Open-Source-Software zu Rechtsunsicherheiten führt. Beauftragt wurde Professor Gerald Spindler von der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen, "Rechtsfragen der Open Source Software" zu untersuchen. Auf über 100 Seiten betrachtet er die Situation aus Urheber-, Verwertungs- und Haftungsrecht-Perspektive.
Für alle Beteiligten entstünden Rechtsunsicherheiten aus. So könnten Entwickler haftbar gemacht werden, wenn eine Software nicht erwartungsgemäß funktioniert (selbst bei Mitwirkung, nicht Mitentwicklung). Arbeitgeber begeben sich seiner Meinung nach in Gefahr, wenn sie Mitarbeiter für das Schreiben von Open-Source-Software bezahlen. Und Abnehmer solcher Software müssen damit rechnen, dass die Haftung für Fehler auf die bei einer Schenkung üblichen Kriterien beschränkt ist, sprich grobe Fahrlässigkeit vorliegen muss.
Hier werden tatsächlich viele rechtliche Probleme beim Namen genannt, jedoch spiegelt die Studie auch die allgemein Auffassung vom VSI.
Artikel bei heise: www.heise.de/newsticker/data/ps-01.07.03-001/
VSI: www.vsi.de www.vsi.de/inhalte/aktuell/studie_final_safe.pdf







